Kommt es mir nur so vor, oder läßt allgemein die Disziplin im Strassenverkehr nach?
Das fängt bei den Radfahrern an, die auf dem Bürgersteig fahren (Erwachsene!) oder, wenn sie schon auf Strasse oder Radfahrweg fahren, öfter in der falschen Richtung - die denken nicht daran, dass ein Autofahrer mit sowas nicht rechnen muss, bringen sich also selbst in Gefahr!
Autofahrer sind zu faul zum Blinken beim Abbiegen oder Spurwechsel, und Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten ja nur für andere, oder wie?
Es ist Tempo 80 auf der Autobahn (bei Bonn), ich fahre die, werde dann mit 100 oder noch schneller überholt. Den Hardtberg hoch ist 130, ich fahre die, und da fahren die Überholer mit demselben Tempo wie vorher weiter, und dann auch noch links, was denken die sich?
Es gibt mit Sicherheit genug Gesetze in Deutschland, nur sollte man auch die Einhaltung Überprüfen, aber dazu sind wieder zu wenig Polizisten verfügbar, vielleicht sollte man "Hilfspolizisten" einstellen, die nur messen (Radar mit Beweisfoto) und die Durchführung der Strafverfolgung dann der Polizei oder den Ordnungsämtern überlassen?
Vor allem Lieferwagen von Firmen fallen mir immer wieder auf: zu schnell, abrupter Spurwechsel usw., aber wenn der Chef ein paar Anzeigen zahlen mußte, wird der Mitarbeiter das schon merken, oder?!
Was kann man nur gegen dieses "Rowdytum" unternehmen?
Ich höre ja oft nachts auf unserer Strasse (Zone 30, rechts vor links), dass da gerast wird . ein Wunder, dass da noch nichts passiert ist.
Dafür macht die Polizei Radarkontrollen an einer Allee, wo also die Schüler durch die Bäume eh geschützt sind - in meinen Augen sinnlos.
Oder das Ordnungsamt kontrolliert hier an der Schule um 10:00, auch sinnlos, weil der Verkehr durch die Mütter und Väter, die natürlich ihre Kinder mit dem Auto abholen müssen (absolutes Halteverbot, aber man verläßt sogar das Fahrzeug für 20 Minuten!), natürlich zum Schulbeginn und -schluß ist, also vor 8:00 und ca. 12:00 und 13:00 Uhr! Aber dann machen die ja Mittag! Was soll man da sagen?
Diethelm