Traumfrau?
Am Sonntag-nacht kam eine schöne Frau aus Kiel in Bonn an, mich zu besuchen.
Wir chatteten, mailten und telefonierten schon fast 1 Jahr - ich war begeistert.
Sie wollte bis Samstag bleiben, verstand sich auch gut mit meiner Mutter, die mochte sie auch mochte, aber:
ich denke, sie war zu lange allein, hatte ihre Prinzipien, machte ihr Ding, fragte nicht - zu einer Partnerschaft gehören aber nun einmal Gemeinsamkeiten.
Zudem glaube ich, sie konnte nicht wirklich mit Geld umgehen, d.h., sie war sehr anspruchsvoll, aber das in meinen Augen schlimmste: sie rauchte auch im Haus.
Ich überlegte eine ganze Nacht lang, ihr Stimme war so sanft, wir verstanden uns, aber man muss nun 'mal auch Kompromisse schließen, und das auf beiden Seiten.
Nach dem Essen beim Griechen am Dienstag teilte ich ihr meinen Entschluß mit, zahlte ihr die Rückfahrt, und sie nahm den Zug um 14:44 ab Bonn. DEr Abschied war kurz, weil wir spät ankamen und ich dort nicht stehen bleiben konnte.
Wie sagt man so schön: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Leider scheint mein Unterbewußtsein das anders zu sehen, denn seitdem geht es mir wieder schlechter - soll nun wirklich so vieles von der Psyche kommen?
Da kann man leider nichts gegen machen, aber ich brauche eine Frau, die willens ist, HIER mit mir zusammenzuleben, und leider hat man mit fast 60 keine Zeit mehr für Experimente, und auf die Entfernung von ca. 500 km kann man auch nichts langsam aufbauen - wie soll das gehen?
Schade
Diethelm
