Okt
16

Am Sonntag-nacht kam eine schöne Frau aus Kiel in Bonn an, mich zu besuchen.

Wir chatteten, mailten und telefonierten schon fast 1 Jahr - ich war begeistert.

Sie wollte bis Samstag bleiben, verstand sich auch gut mit meiner Mutter, die mochte sie auch mochte, aber:

ich denke, sie war zu lange allein, hatte ihre Prinzipien, machte ihr Ding, fragte nicht - zu einer Partnerschaft gehören aber nun einmal Gemeinsamkeiten.

Zudem glaube ich, sie konnte nicht wirklich mit Geld umgehen, d.h., sie war sehr anspruchsvoll, aber das in meinen Augen schlimmste: sie rauchte auch im Haus.

Ich überlegte eine ganze Nacht lang, ihr Stimme war so sanft, wir verstanden uns, aber man muss nun 'mal auch Kompromisse schließen, und das auf beiden Seiten.

Nach dem Essen beim Griechen am Dienstag teilte ich ihr meinen Entschluß mit, zahlte ihr die Rückfahrt, und sie nahm  den Zug um 14:44 ab Bonn. DEr Abschied war kurz, weil wir spät ankamen und ich dort nicht stehen bleiben konnte.

Wie sagt man so schön: lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Leider scheint mein Unterbewußtsein das anders zu sehen, denn seitdem geht es mir wieder schlechter - soll nun wirklich so vieles von der Psyche kommen?

Da kann man leider nichts gegen machen, aber ich brauche eine Frau, die willens ist, HIER mit mir zusammenzuleben, und leider hat man mit fast 60 keine Zeit mehr für Experimente, und auf die Entfernung von ca. 500 km kann man auch nichts langsam aufbauen - wie soll das gehen?

Schade

Diethelm

Jan
07

Ich bin ein Mensch, der sehr geradlinig ist und auch vieles schreibt untzer vdem Eindruck des gerade Erlebten: ich habe mir dioe letzten 3 Stunden 2 "Kreuzfahrt ins Glück"-Folgen angesehen, die ich ersteigert habe ) ich hatte sie gesehen, aber nicht aufgenommen).

Viele mögem meinen, dass es ein Fehler ist, sich so zu outen , und sich denken es ist auch

a) meine Beschäfftigung mit Briefmarken und

b) mein Hobby Fotografieren

dass mich die Dinge so sehen läßt, wie ich sie sehe: die Folge "Madeira"  hat vieles in mir hochkommen lassen von Briefmarkenmotiven, aber auch, was ich selbst fotografiert hätte, wäre ich jemals dagewesen!

Vielleicht ist es eine gewisse Sehnsucht, die mich bewegt, so etwas zu posten, vielleicht die Hoffnung, dass es jemandem gibt, der meine Gefühle versteht oder irgendwann verstehen wird, ich weiß es nicht.

 Auf jeden Fall danke ich dem ZDF für die schönen Bilder einer Welt, die  ich auch gerne kennengelernt hätte und sie so wenigstens am Bildschirm kennenlernen durfte  - ich habe schon eihiges darüber gelesen (z.B. "Everglades" in der Folge "Florida"), und so kann ich wenigstens Bilder davon mit ins Grab nehmen, die Erinnerung daran kann mir keiner nehmen, vielleicht versteht mich irgendwann eine Frau, teilt meine Gefühle - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Diethelm