Neue Abzockmasche? (1130)
Ich war einige Jahre Kunde bei Briefmarkenversendern, man hat also meine Daten.
Die Tage bekomme ich von einem Briefmarkenhaus im Süden eine Sendung, schön frankiert.
Ich dachte mir erst nichts dabei, wurde aber dann stutzig, weil ich sowas nie bestellt hätte, und dann noch zu 49,95 €!
Ich rief also an, die Reaktion:"Oh, das tut mir leid, das war ein Versehen, wir schicken einen Retourenbeleg."
So weit so gut oder auch nicht, es wird einem also einfach so etwas zugesandt im Werte von ca. 50 Euro, und viele werden einfach zahlen.
Gestern nun kam ein Umschlag mit dem Retourenbeleg.
Die Original-Verpackung war natürlich beschädigt, und der große Block konnte ja auch nicht gefaltet werden, also habe ich sie mit Pappe geflickt, dann zur Post.
Der Retourenbeleg war, glaube ich, 1,45 €, die Sendung aber über 4 € lt. Postmitarbeiter.
a) muss doch die Briefmarkenfirma wissen, was sie mir geschickt hat (und auch damit rechnen, dass die Verpackung unbrauchbar ist) und entsprechend richtig frankieren,
b) zwingt man den Kunden, zur Post zu fahren!
Ich dachte immer, der Kunde ist König!
Ich habe nicht nachfrankiert, nun kann es also sein, dass die Firma das Päckchen nicht annimmt und zurückschickt, dann müsste ich Strafporto zahlen, kann ich dann auch verweigern?
Muss es es wirklich auf einen Rechtsstreit ankommen lassen? Wo führt ein solches Gebahren noch hin?
Aber ich meckere ja immer.
Stimmt, aber nicht ohne Grund!
Diethelm
